natürlich schön

Nachhaltige Naturkosmetik ist nicht nur eine bessere Alternative für die eigene Gesundheit, sondern hat auch eine Vielzahl an positiven Auswirkungen auf die Umwelt. So übernehmen sowohl Hersteller als auch Konsumenten Verantwortung für Mensch, Natur und Klima.


Auf der Suche nach neuen Lieblingsprodukten zählt für viele nicht mehr ausschließlich, welche Inhaltsstoffe am besten zu den eigenen Bedürfnissen passen. Auch die Effekte des gewählten Pflegeprodukts auf die Umwelt werden berücksichtigt.

 

SAUBERES WASSER

Was nach dem Kochen, Duschen oder Putzen als Schmutzwasser zurückbleibt, wird in der Regel abgeleitet und gereinigt. Jedoch stoßen selbst modernste Kläranlagen bei Mikroverunreinigungen, etwa durch Kosmetikprodukte, an ihre Grenzen. Werden biologisch abbaubare Produkte ohne Mineralöle, Parabene und Mikroplastik verwendet, sinkt das Risiko, bei der Körperpflege zur Verunreinigung der Gewässer beizutragen. 

 

NATÜRLICHE LEBENSRÄUME

Es surrt und summt viel lauter auf biologisch bebauten Feldern. Wird auf Pestizide verzichtet, erobern Nützlinge ihre natürlichen Lebensräume zurück. Naturkosmetik-Hersteller, die auf nachhaltig angebaute Rohstoffe setzen, fördern die Umstellung zum biologischen Landbau. Landwirtschaft, die ohne chemische Düngemittel arbeitet, erhält nicht nur die Artenvielfalt und die Fruchtbarkeit des Bodens: Ökoböden speichern zudem mehr Kohlenstoff als konventionell bewirtschaftete Böden und leisten somit einen enormen Beitrag zum Klimaschutz.  

 

GESPARTE RESSOURCEN

Für Unternehmen gibt es viele Möglichkeiten, ihren CO2-Ausstoß zu verringern. Wird auf Ökostrom aus Sonnen- und Wind­energie gesetzt, fördert das den Ausbau erneuerbarer Energie. Auch das Verpackungsmaterial wird immer weiterentwickelt, damit es besonders einfach recycelt oder biologisch abgebaut werden kann. Für Naturkosmetik ist das eine Herausforderung, da sie auf chemisch-synthetische Konservierungsstoffe verzichtet. Die Verpackung muss das Produkt deshalb besonders vor Licht und Verschmutzung schützen. 

 

FAIRE PARTNERSCHAFTEN

Auch sozial angelegte Partnerschaften weltweit, zu fairen Löhnen und Arbeitsbedingungen, zeichnen nachhaltige Naturkosmetik-Hersteller aus. So kommt z. B. das Rosenöl in der Tagespflege von Dr. Hauschka aus Afghanistan. Dort begleitet das Unternehmen den Bio-Anbau der Damaszener Rose und lässt mit der Herstellung von Rosenöl eine afghanische Tradition wieder aufleben. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Welthungerhilfe wird 700 Bauern damit außerdem eine Alternative zur Opiumproduktion geboten. 

 

NACHHALTIGE SCHÖNHEIT

Neben dem guten Gefühl, die Umwelt zu schonen und faire Zusammenarbeit zu unterstützen, steht natürlich die Wirkung von Pflegeprodukten auf das Wohlbefinden im Fokus. Konventionelle Kosmetik setzt oft auf kurzfristige Effekte. Ihre Inhaltsstoffe lassen die Haut kurz praller und gepflegter wirken. Hochwertige Naturkosmetik regt gezielt die Eigenaktivität der Haut an und sorgt so langfristig für ein gepflegtes und gesundes Aussehen. Offizielle Qualitätssiegel wie NATRUE prüfen, ob sich tatsächlich nur Natur im Produkt befindet und sind so eine verlässliche Unterstützung bei der Konsumentscheidung.