Entspannung

Eine Massage ist Genuss pur

Warum nicht mal zwischendurch wieder ausspannen und neue Kraft tanken?! Alles, was Sie dafür brauchen, ist ein bisschen Zeit.

Verspannungen ade?

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Die Schulter schmerzt, der Nacken ist verspannt – wer kennt das nicht. Höchste Zeit, sich in die Hände eines erfahrenen Masseurs zu begeben. Denn die heilende, lindernde und vorbeugende Wirkung ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit selbst.

Die Massage hat sich in vielen Kulturkreisen mit sehr unterschiedlichen Techniken entwickelt. Aber: Ganz egal, ob eine indische Ayurveda-Massage oder die klassische Massage – sie tut in der Regel gut und ist mittlerweile als Heilmethode anerkannt.

Richtig geölt?

Genießer wissen ein gutes Massageöl zu schätzen. Es schützt und pflegt die Haut. Öle aus dem Reformhaus®, wie zum Beispiel mit erfrischendem Citrusduft, werden durch schonende Kaltpressung gewonnen und sind frei von synthetischen Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen.

Der Schwede Per Henrik Ling (1776–1839) hat die klassische Massage entwickelt, die vor allem in Europa gängig ist.

Typisch für diese Massageform sind fünf verschiedene Techniken:

  • das Streichen
  • Kneten
  • Klopfen
  • Reiben
  • Erschüttern

Grundvoraussetzungen:

  • anatomische Kenntnisse
  • Einfühlsamkeit
  • Kenntnis der verschiedenen Griffe

Die klassische Massage wirkt auf:

  • Blutgefäße
  • Lymphe
  • Bindegewebe
  • Muskulatur

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Besonders die Muskulatur ruft die von uns ungeliebten Symptome hervor. Wohltuend ist deshalb die Beseitigung von Verhärtungen im Muskel- und Bindegewebe. Massagen wirken sich aber nicht nur positiv bei Verspannungen und Muskelkater aus, sondern auch bei rheumatischen Erkrankungen, neurologischen Störungen, durch Verspannung ausgelösten Kopfschmerzen oder Stress.

Und entspannend ist eine gute Massage allemal, denn durch sie werden darüber hinaus Millionen von Nervenzellen in der Haut und dem darunter liegenden Muskel- und Bindegewebe stimuliert, die Ausschüttung von Stresshormonen vermindert sich.

Aber Achtung:

Es gibt Erkrankungen, bei denen sich eine Massage nicht eignet. Dazu gehören u. a.:

  • lokale Entzündungen der Haut und Muskulatur
  • Fieber
  • akute Verletzungen
  • Tumore

Falls Sie also an einer Krankheit leiden, sicherheitshalber vorher noch mal mit dem Arzt sprechen.

Wenn der Arzt Massagen verschreibt, übernehmen die Krankenkassen den Hauptanteil der Kosten. Allerdings muss der Patient pro Rezept und Behandlung eine Zuzahlung leisten – zehn Euro pro Rezept plus zehn Prozent der Behandlung. Aus eigener Tasche werden Massagen eines Heilpraktikers gezahlt oder wenn Sie sich diese bei einer Fachkraft selbst verordnen.

Kostenlos ist hingegen die Massage daheim. Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl kann auch der Partner für Entspannung sorgen. Die entsprechenden Massagetechniken sind der Grundstock und lassen sich in speziellen Kursen und/oder durch Bücher erlernen.

Ist der Partner in puncto Massage nicht sonderlich geschickt, gibt es genügend Möglichkeiten, in den Genuss einer Massage zu kommen. Erlebnis-Bäder, Wellness-Oasen oder einfach die Kosmetikerin von nebenan, die Angebote sind vielfältig.

Christine Winkler

 

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